1) Unterricht an der Tabla

Jeder anfängliche Unterricht an der Tabla orientiert sich am Solo Tabla Repertoire der klassischen nordindischen Musik, unabhängig davon welches musikalische Genre später bedient werden soll.

Die Vermittlung von Rhythmen basiert auf der Rezitation von lautnachahmenden Trommelsilben. Beginnend mit einfach ausführbaren Schlagtechniken (nikas) werden elementare Grundmuster vermittelt sowie Schritt für Schritt Kompositions- bzw. Improvisationsformen vorgestellt.

Das hinsichtlich der enormen Vielfalt als auch künstlerischen Aussageweise vielfach bewunderte  Solo-Tabla Repertoire wird in der modernen Literatur oftmals in zwei Hauptkategorien eingeteilt, nämlich in expandable- und non-expandable compositions. Jede dieser Kategorien beinhaltet wiederum eine Klassifizierung unterschiedlicher Rhythmustypen.

Die expandable compositions bestehen aus einem vorgegebenen Thema. Aus diesem Thema können durch das Einhalten eines strengen Regelwerkes als auch mit Hilfe der Imaginationskraft sowie Kreativität eines Interpreten  zahlreiche Variationen gebildet werden. Non-expandable compositions hingegen sind eher fixierte, in sich abgeschlossene Kompositionen welche kaum verändert werden.

Die Schwerpunktsetzung des Unterrichts richtet sich nach den Bedürfnissen der InteressentInnen. Hauptsächlich findet der Unterricht in Einzelsitzungen statt.

 

2) Verbesserung rhythmischer Kompetenz und Vermittlung indischer Rhythmik

Für MusikerInnen und TänzerInnen und für all diejenigen, die ihre rhythmische Kompetenz ohne der Erlernung eines (neuen) Musikinstruments erweitern und verbessern möchten und/oder die ihr Repertoire mit indischen Rhythmus-Elementen erweitern möchten, eignet sich Konokol.

Konokol, welches eine äußerst systematische Methodik aufweist, stammt aus der karnatischen Tradition (südindische klassische Musik). Sprechsilben werden in einen Rhythmuszyklus eingeordnet, dieser wird durch Handbewegungen (Bsp. Händeklatschen, Zählen mit Fingern) angezeigt. Die Verinnerlichung rhythmischer Strukturen basiert auf der wiederholten Rezitation einfacher Sprechsilben in einem gegebenen Rhythmuszyklus. Mit einem relativ einfachen „Vokabular“ kann jede beliebige rhythmische Komplexität dargestellt und geübt werden.

Es finden immer wieder Workshops zu dieser Thematik statt, oftmals auch mit einem Sitarspieler und einer Einführung in das melodische System (raga) der nordindischen Musik. InteressentInnen ersuche ich um Kontaktaufnahme –  beim Stattfinden eines Workshops sende ich die Termine zu.

 

3) Einführung in Indische Musik, Einführung in Nordindische Rhythmik

Unterricht als externer Lehrbeauftragter an diversen Universitäten im Bereich der indischen Musik. Die Teilnahme an diesen Vorlesungen bzw. Seminaren unterliegt den Zulassungsbestimmungen der jeweiligen Universität.